Vorsichtsmassnahmen

Vorsichtsmassnahmen

Jeder Mensch verträgt bestimmte Substanzen ganz unterschiedlich.

Dies gilt auch für kosmetische Rohstoffe (z.B. Konservierungsmitteln, Tensiden…) und ätherische Öle. Deshalb sollte man vorher einen kleinen Hauttest vornehmen, um evtl. Reizungen oder Irritationen zu vermeiden. Eine kleine Menge am Unterarm verreiben, sofern Reaktionen in den nächsten 24 Stunden auftreten, sollte man auf die Verwendung des Produktes verzichten.

Wasserhaltige Kosmetika bieten einen idealen Nährboden für Bakterien, Pilze und Hefen. Falls Sie eine Veränderung des Produktes feststellen (Farbveränderung, Verflüssigung, Schaumbildung, Geruchänderung…), dann werfen Sie dies weg. Denken Sie an den Hygienemassnahmen bei der Herstellung (Desinfektion von Geräten und Behälter, Hände waschen).

Ätherische Öle dürfen bis auf wenige Ausnahmen nicht pur auf die Haut aufgetragen werden. Die dürfen auch nicht zu hoch dosiert werden. Einige sind photosensibilisierend (sie verstärken die Lichtempfindlichkeit der Haut und führen zu Verbrennungen und Irritationen). Wichtige Informationen können hier, auf englisch auf dieser Seite und unter den gelisteten Links (Rechts auf dem Blog unter „Sicherheit und Infos“) gefunden werden.

Manche Pulver (Z.B. Tenside wie SLSA, SCS…) sind irritierend für den Lungen, es soll dementsprechen eine Maske getragen werden.

Bei der Seifeherstellung, immer die Lauge ganz langsam ins Wasser geben, nicht umgekehrt! Sonst könnte es zu Verpuffungen und Herumspritzen der Lauge kommen. Da Lauge nicht mit der Haut in Berührung kommen darf oder die Dämpfe eingeatmet werden sollen, ist es am besten, diese in einem gut gelüfteten Raum zu verarbeiten und dabei Handschuhe und Schutzbrille zu tragen. Bei Umtausch von Öl müssen die Mengen neu berechnet werden (zum Beispiel mit SoapCalc) und pH des Endproduktes muss immer überprüft werden.

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